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18. Februar 2026

174 Schüler werden an der Anne-Frank-Gesamtschule aufgenommen

174 Schüler werden an der Anne-Frank-Gesamtschule aufgenommen

Das Aufnahmeverfahren ist abgeschlossen

Havixbeck. Billerbeck. Das Anmelde- und Aufnahmeverfahren an der Anne-Frank-Gesamtschule ist abgeschlossen. Der Zustrom zur Gesamtschule ist, wie berichtet, weiter gestiegen. Gestern trafen sich die die Bürgermeister Jörn Möltgen und Marco Lennertz mit der Schulleitung, um das Auswahlverfahren durchzuführen und die Folgen zu diskutieren.
„Wenn die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der Schule übersteigt, muss die Schule ein Auswahlverfahren durchführen. Dieses ist im Schulgesetz des Landes NRW, der Verordnung über die Ausbildung (APO-SI) sowie in den entsprechenden Verwaltungsvorschriften eindeutig festgelegt“, erläutert Schulleiter Dr. Torsten Habbel in einer Pressemitteilung. „Das oberste Kriterium ist dabei die unterschiedliche Leistungsfähigkeit bzw. Leistungsheterogenität unserer Schüler.“ Wie in den Vorjahren hat die Schule die zukünftigen Schüler in drei Leistungsgruppen eingeteilt. „Zweidrittel unserer Schüler haben einen Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 2,7, nur eindrittel ist leistungsschwächer. Damit haben wir eine hervorragende Ausgangslage für den zukünftigen Jahrgang 5“, betont der Schulleiter.
Auch die beiden Bürgermeister freuen sich über die hohe Akzeptanz ihrer Gesamtschule. „Die Nominierung zum Deutschen Schulpreis hat der Schule sehr gut getan“, freut sich Jörn Möltgen und Marco Lennertz ergänzt: „Es wäre schön, wenn damit die Grundlage für eine weitere Bewerbung gelegt würde, damit die Anne-Frank-Gesamtschule in absehbare Zeit auch den Schulpreis verliehen bekommen kann.“
Allerdings sehen die Bürgermeister auch den hohen Preis, den die starke Nachfrage mit sich bringt: „Es müssen Schülerinnen und Schüler der Schulstandorte, die kein Losglück hatten, abgelehnt werden. Das tut weh!“ bedauert Jörn Möltgen. „Der Vergleich mit den Gesamtschulen in Münster, wo ebenfalls zahlreiche Kinder abgelehnt wurden, hilft den betroffenen Familien nicht wirklich weiter.“
Die theoretische Überlegung der Bürgermeister, in Billerbeck einen weiteren Zug zu eröffnen, ließ sich nicht verwirklichen. „Die Überhänge teilen sich auf beide Schulstandorte auf“, erläutert Habbel den Hintergrund und ergänzt: „Es waren nicht genügend Eltern bereit, ihre Kinder nach Billerbeck statt nach Havixbeck zu schicken.“ „Deswegen müssen wir zum Ziel haben, den Standort Billerbeck noch weiter zu stärken. Wenn noch weitere Schüler aus Billerbeck und den umliegenden Orten gewonnen werden könnten, wäre es möglich, bei der Bezirksregierung eine Ausnahmegenehmigung zu erwirken. Dann könnte eine dritte Klasse am Standort Billerbeck errichtet werden, das könnte eine Perspektive für die Zukunft werden“, zieht Marco Lehnertz Bilanz aus den Gesprächen mit dem Schulträger in Havixbeck und der Schulleitung der Gesamtschule.