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11. November 2025

Verdächtig anders

Verdächtig anders

„der*neue“ thematisiert Mobbing und bringt Schüler miteinander ins Gespräch

Havixbeck. Schüler Linus verschwindet plötzlich. Crissy und Leo wissen etwas, doch sie schweigen, um ihre Clique zu schützen. Der Lehrer ist auch keine Hilfe, denn ausgerechnet jetzt ist Projekttag an der Schule und daher wenig Zeit. Da taucht plötzlich Beppo auf. Niemand weiß etwas über ihn, doch schnell machen Vorurteile die Runde. Das Misstrauen wächst: Beppo scheint „nicht von hier“ zu sein und ist schon allein deshalb verdächtig „anders“. Dabei ist er nur gekommen, um mit Linus Basketball zu spielen.
Das Tourneetheater „theaterspiel“ aus Witten brachte unter der Regie von Achim Conrad ein turbulentes Stück auf die Bühne des Forums der Anne-Frank-Gesamtschule. „der*neue“, ein Jugenddrama von Beate Albrecht, thematisiert Mobbing, Ausgrenzung und Mitläufertum, also Probleme, die viele Schülerinnen und Schüler zumindest mittelbar kennen. Unterstützt vom Regionalen Bildungsbüro, spielte das Ensemble für Havixbecker Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6, 7 und 8. Dass es dabei nicht nur ernst, sondern mitunter auch unterhaltsam zuging, dafür sorgten akrobatische Tricks und Beatbox-Einlagen der Schauspieler, deren jugendliches Auftreten Kinder und Jugendliche anspricht. Nach der Aufführung kamen sie daher leicht miteinander ins Gespräch, denn die Kompagnie verfolgt einen pädagogischen Auftrag: Mit ihrem Theater setzt sie sich für Toleranz und Gerechtigkeit ein, Alltagsrassismus ist ein großes Thema. Die Kinder und Jugendlichen griffen das Thema dankbar auf. Dabei ging es auch um persönliche Erfahrungen.
„Mobbing gibt es auch an unserer Schule immer wieder“, sagt Sebastian Arnsmann, Schulsozialarbeiter der Gesamtschule. „Wenn dies in einem Theaterstück thematisiert wird, merken Kinder und Jugendliche, dass sie mit solchen Situationen nicht allein sind. Sie werden sich ihrer eigenen Grenzen und der anderer bewusst.“
Mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte wollen sich die Kinder nun im Alltag gegenseitig daran erinnern, friedlich miteinander umzugehen und Unterschiede zu akzeptieren. „Damit ist schon viel gewonnen“, meint Arnsmann.
Foto1: Schülerinnen und Schüler werden durch Fragen der Darsteller mit in des Theatergeschehen eingebunden.
(Foto: Arnsmann)